Archiv der Kategorie: Gesundheit

Obdachlosigkeit: Ein Dresdner Blickwinkel im Online-Magazin DA

Die Zahl der Wohnungslosen wird aktuell auf 860 000 Menschen in Deutschland geschätzt. Für uns ein Anlass, ein Interview mit Ralf zu führen. Ralf hat zwischen 2006 und 2011 die meiste Zeit auf der Straße gelebt und sich zeitweilig mit einer Reihe anderer Wohnungsloser organisiert. Heute ist er aktiver Teil der FAU. Hier gehts zum Artkel.

Make amazon pay! und andere spannende Veranstaltungstipps

Aktuell gibt es richtig viele Veranstaltungen die wir mitorganisieren oder die unsere Mitglieder spannend finden. Eine Auswahl davon wollen wir euch hier ans Herz legen. Besonders wollen wir darauf hinweisen, dass am 24. November unter dem Titel „make amazon pay“ ein bundesweiter Streik-, Blockade- und Aktionstag gegen das gewerkschaftsfeindliche Unternehmen ansteht. Unten in der Liste findet ihr Mobi-Veranstaltungen und den Zugtreffpunkt für Dresden.

Terminauswahl

Jeden Donnerstag 18 Uhr Treffen der Schwarz-Roten Bergsteiger_innen (FAU) – Bei Interesse bitte Mail an akfreizeit [at] riseup.net

13.11. | 18 Uhr | Podiumsdiskussion: Strike Hard, Have Fun – and Make Amazon Pay! | Hole of Fame | Dresden-Hechtviertel/Neustadt

15.11. | 18 Uhr | Nächstes Treffen der SexworkersSolidarity Dresden (FAU beteiligt) | Frauen*bildungszentrum, Dresden-Strießen

15.11. | 20 Uhr | Vortrag: Rebellische und organisierte Nachbarschaften und Nachbarschaftsräte (unterstützt von der FAU) | Platzda!, Dresden-Löbtau

15.11. | 20 Uhr | Vortrag: 100 Jahre Russische Revolution: Die Auswirkungen der Russischen Revolution auf Sachsen | Kulturkiste K², Pirna-Altstadt

15.11. | 20 Uhr | Vortrag: Der NSU, die BRD und der rassistische Normalzustand | Projekttheater, Dresden-Neustadt

16.11. | 15:30 Uhr | Kinderfreundliche KüFa: Gemeinsam Textildrucken ab 17:30 Uhr vegan essen | AZ Conni, Dresden-Hechtviertel

16.11. | 19 Uhr | Buchvorstellung “Disrupt” von Capulcu und Infos zur Make Amazon Pay Aktionswoche | Internationalistisches Zentrum, Dresden-Pieschen

17.11. | 20 Uhr | Vortrag: Über Sinn und Unsinn revolutionärer Bewegungen im Bezug auf die russische Oktoberrevolution 1917 | Kulturkiste K², Pirna-Altstadt

23.11. | 19:30 Uhr | Vortrag: Gesundheit für alle statt krank gespart! Die Poliklinik Hamburg und das Gesundheitskollektiv Berlin stellen sich vor. | AZ Conni, Dresden Hechtviertel

24.11. | 7:25 Uhr | Ausfahrt: Streikende Amazon-Arbeiter_innen vor Ort kennenlernen und unterstützen | Dresden, Bhf Neustadt Make amazon pay! und andere spannende Veranstaltungstipps weiterlesen

Raus aus der Vereinzelung! Was tun gegen das „Prostituiertenschutzgesetz“?

Die Initiative Sex Workers Solidarity, an der wir beteiligt sind, fasst in diesem Text nochmal die wichtigsten Konsequenzen des ProstSchG für die Betroffenen zusammen und ruft zu Unkontrollierbarkeit auf. Das wollen wir euch nicht vorenthalten: Raus aus der Vereinzelung! Was tun gegen das „Prostituiertenschutzgesetz“? weiterlesen

Bettellobby Dresden: Armut bekämpfen, nicht Arme!

Wir sind Teil der Bettellobby Dresden.
Was soll das?
In Dresden wird über ein so genanntes Bettel-Verbot, ggf. nur für Kinder und Jugendliche, diskutiert. In der medialen und politischen Diskussion wird auch über ein generelles Bettelverbot gesprochen. Hierbei werden immer wieder Behauptungen (“Bettelmafia”) und Vorurteile („Armutsmigranten“ = Roma) laut. Es gibt kaum jemanden, der widerspricht. Am 19. September wird in Dresden eine Polizeiverordnung veröffentlicht und im Anschluss medial und im Stadtrat diskutiert werden. Die bisherige Debatte zeigte, dass die Betroffenen nicht zu Wort kommen, und es außerdem zur Vermischung von “Roma” und “Betteln” kam.
Um in den sozialdarwinistischen und rassistischen öffentlichen Diskurs einzugreifen, organisieren wir verschiedene Veranstaltungen.
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Support your local sex workers! / Gründung eines sexpositiven Netzwerks in Dresden

Wir sind sauer über das am 1.7. inkraft getretene ‚Prostituiertenschutzgesetz‘, das nicht Schutz, sondern Kontrolle und Repression bedeutet. Wir werden die Betroffenen (auch FAU-Mitglieder sind betroffen) nicht damit allein lassen und starten gemeinsam mit anderen ein sexpositives Netzwerk in Dresden.
Dieses soll einen Brückenschlag zwischen praktischer Solidarität und sexueller Bildung schaffen – denn Nährboden für solche Gesetze sind Stigmatisierung und Tabuisierung von Sexarbeit, und dass wir überhaupt kaum über (private) Sexualität_en sprechen, auch in der Linken.
Über das Gesetz und das neue Netzwerk sprechen wollen wir mit euch am 26.08. ab 19 Uhr im lilac POP:

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Jahresrückblick der FAU Dresden 2016

Besser spät als nie – vor lauter Aktionen ging es mit der Fertigstellung unserer Jahresrückschau in den letzten Wochen nicht voran. Nun ist sie da und wir bitten ganz herzlich um Verzeihung ob der Wartezeit. Als wäre das nicht alles schon peinlich genug, müssen wir euch wegen technischer Probleme auch erstmal auf diese Version hier auf Indymedia Linksunten verweisen. Wir wünschen euch trotzdem viel Spaß beim lesen!

28. Januar Demo in Löbtau für solidarische Nachbarschaft!

*Wir freuen uns sehr folgende Demonstration mit einem Lautsprecherwagen unterstützen zu können:*

Los gehts! Gemeinsam für eine rebellische und solidarische Nachbarschaft…

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, Löbtau ist ein schöner Stadtteil, viele kennen sich hier und helfen sich gegenseitig. Wir haben Grünflächen, Spielplätze, und auch einies an selbstorganisierter und spannender Kultur.

28. Januar Demo in Löbtau für solidarische Nachbarschaft! weiterlesen

Solidarität mit Kolleg_innen in den Median-Kliniken!

Aufruf zur Flyeraktion am 13. Januar, 11-13 Uhr an der Hohlbeinstraße 1 in Dresden.

Als FAU Dresden schließen wir uns den Protesten des Vereins Arbeitsunrecht e.V. gegen die Arbeitsbedingungen und die Gewerkschaftsfeindlichkeit in den Median-Kliniken an.

Die Liste der Vorwürfe gegen die GmBH ist lang:

  • flächendeckende Tarifflucht,
  • ökonomischen Terror per willkürlicher Betriebsschließung,
  • Rechtsnihilismus, indem Betriebsratsarbeit behindert und Gerichtsurteile ignoriert werden,
  • systematische Zermürbungsversuche gegen die Betriebsratsvorsitzenden Roland T. (Bad Oeynhausen) & Ulrike W. (Bad Camberg) – u.a. mit fingierten Vorwürfen, fadenscheinigen Kündigungsversuchen, Bespitzelung und Schikanen,
  • Systematische Desinformation der Belegschaft und Anti-Gewerkschaftspropaganda mit Hilfe von PR-Spezialisten
  • Counter-Organizinig durch gelbe Betriebsräte und den Versuch eine gelbe Konzern-Gewerkschaft aufzubauen.

Das Management kündigte bestehende Tarifverträge und erklärte zugleich, dass Median für neue Tarifverhandlungen mit ver.di nicht zur Verfügung stehe.

Im schlimmsten Fall gelten künftig nur noch die gesetzlichen Mindeststandards. Die Gehälter sollen vor Ort über „flexible Lohnmodelle“ an die Marktlage angepasst werden.

Da es bei uns keine Median-Klinik gibt, haben wir uns entschlossen bei ihren Geschäftspartner_innen, der deutschen Rentenversicherung zu protestieren.

In die deutsche Rentenversicherung (DRV) zahlen wir alle ein, diese wiederum vergibt Aufträge für Rehabilitationsleistungen, größte Partnerin ist dabei aktuell die Median-Kliniken GmBH. Somit wird mit unseren Beiträgen die Ausbeutung bei Median unterstützt.

Wir wollen Druck auf die DRV machen. Wenn sich die Arbeitsbedingungen nicht ändern, soll sich die DRV andere Partner_innen suchen! Partner_innen bei denen fair bezahlt und betriebliche Organisation nicht torpediert wird. Zum einen, weil Solidarität für uns eine Selbstverständlichkeit ist, zum anderen, weil wir im Falle einer Reha nicht von Kolleg_innen betreut werden wollen, die selbst kurz vorm Kollaps stehen und somit in unserer Behandlung unweigerlich Fehler machen müssen!

Hier könnt ihr außerdem eine unterstützende Petition zeichnen.