Archiv der Kategorie: Kulturbetrieb

Kulturbranche. Donnerstag, 27.07., 19:00 – CindyCat Plakat Release + Absahnen!

Über mehrere Monate konzipierte und realisierte die Branchengruppe Kunst/Kultur bzw. CindyCat ein Plakat mit dem Titel “Mach ich’s umsonst? / Wann will ich wie viel Geld für meine Arbeit?” Es richtet sich an Künstler_innen und Kulturschaffende, aber auch an andere prekäre Kreative, selbstständige Projektemacher_innen u.ä.. Aus eigenen Erfahrungen speisen sich die typischen Fragen, denen mensch sich oft allein gegenüber sieht. Mithilfe des Plakats lassen sich die eigenen Fragezeichen ordnen und bestenfalls kollektiv beantworten. Auch über die grafische Umsetzung wurde gemeinsam diskutiert und entschieden – politisch und ästhetisch, was die Gruppe nie unabhängig voneinander betrachtet. Die Grafik übernahm ein Mitglied der Gruppe, das dafür definitiv noch Geld sehen soll. Dieses kann über den Verkauf einiger Plakate bei der Release-Veranstaltung am 27.07. gesichert werden. Ansonsten sollen die Plakate gegen Spende bundesweit zugänglich gemacht werden.
Der bisherige Gruppenzusammenhang löst sich leider auf, da mehrere die Stadt wechseln. Ob andere den Staffelstab der Branchengruppe übernehmen, und vielleicht nochmal etwas ganz Anderes daraus machen, wird sich zeigen. Diejenigen, die daran Interesse haben, können sich direkt an diesem Abend finden.
CindyCat, die umtriebige Katze, wird vielleicht zu unbekannter Zeit an unbekanntem Ort wieder auftauchen. Am vorläufigen Ende, bei der Veranstaltung Ende Juli, wollen wir nicht nur das Plakat vorstellen, sondern auch endlich mal so richtig ABSAHNEN! d.h. es gibt Sahne für alle, wir geben den Löffel ab. Kommt und nehmt ihn!

Hier die offizielle Ankündigung:

Ab jetzt steht uns CindyCats neuestes Werk „Mach ich‘s umsonst?“ hilfreich zur Seite. Sei dabei, beim Release mit CindyCat! Zu guter Letzt will CindyCat  jetzt endlich absahnen! Sie gibt den Löffel ab. Es gibt Sahne und Sahniges für alle. Nimm den Löffel selbst in die Hand!

Die Veranstaltung findet in einem selbstorganisierten, temporären ‚Probierzimmer‘ namens lilac P.O.P. statt, initiiert von der Künstlerinnengruppe die Blaue Distanz.  Vom 22.-30.07. auf der Königsbrücker Straße 50. Mehr Infos zum Raum und den anderen Veranstaltungen dort:
https://lilacpopde.wordpress.com/2017/07/06/donnerstag-25-7/

CindyCat – Branchengruppe Kunst/Kultur der FAU Dresden (Freie Arbeiter_innen Union)
https://dresden.fau.org/branchen/kultur/

Diese Woche zwei Demonstrationen gegen Ausbeutung und für eine gerechtere Gesellschaft!

Freitag und Sonntag erwarten uns zwei entschlossene Demonstrationen gegen den leider alltäglichen, kapitalistischen Irrsinn. Am Freitag heißt es „In Bewegung kommen! Für eine anarchistische und solidarische Gesellschaft!“ Los geht es um 17 Uhr an der Ecke Rudolfstraße/ Fritz-Hoffmann-Straße, 5 Minuten vom Bhf Neustadt entfernt. Gemeinsam werden wir Knast, Patriarchat, die Missstände in verschiedenen Branchen und die diesbezügliche Gegenwehr thematisieren. Im Anschluss gibt es Essen und Bar im Hausprojekt Wums um die Demo auszuwerten und sich zu vernetzen.

Am 30. April wird dann auch die FAU Jena ein Zeichen für den anhaltenden Kampf um eine befreite Gesellschaft jenseits von Kapital und Staat setzen. Der Aufruf „Für mehr Werktagsmilitanz!“ setzt sich dabei auch mit den anhaltenden Nazimobilisierungen am 1. Mai auseinander und kündigt an verschiedene Schauplätze von Ausbeutung und Organisierung in Jena zu besuchen. Wir unterstützen diese Demonstration von Dresden aus mit einem Zugtreffpunkt 10:45 Uhr am HBF Dresden.

Eingebettet sind beide Mobilisierungen in die Kampagne „Für einen libertären Frühling“ die bereits mehrere Veranstaltungen umfasste und auch mit dem 30. April noch kein Ende gefunden hat. Noch stehen nicht alle Veranstaltungen fest. Bleibt informiert unter: lfdd.blogsport.eu/termine

Drei Veranstaltungen in vier Tagen: Libertärer Frühling startet!

15. April

Grundthesen des Anarchosyndikalismus
Vortrag – malobeo, Kammenzer Straße – 17:00 Drei Veranstaltungen in vier Tagen: Libertärer Frühling startet! weiterlesen

Jahresrückblick der FAU Dresden 2016

Besser spät als nie – vor lauter Aktionen ging es mit der Fertigstellung unserer Jahresrückschau in den letzten Wochen nicht voran. Nun ist sie da und wir bitten ganz herzlich um Verzeihung ob der Wartezeit. Als wäre das nicht alles schon peinlich genug, müssen wir euch wegen technischer Probleme auch erstmal auf diese Version hier auf Indymedia Linksunten verweisen. Wir wünschen euch trotzdem viel Spaß beim lesen!

28. Januar Demo in Löbtau für solidarische Nachbarschaft!

*Wir freuen uns sehr folgende Demonstration mit einem Lautsprecherwagen unterstützen zu können:*

Los gehts! Gemeinsam für eine rebellische und solidarische Nachbarschaft…

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, Löbtau ist ein schöner Stadtteil, viele kennen sich hier und helfen sich gegenseitig. Wir haben Grünflächen, Spielplätze, und auch einies an selbstorganisierter und spannender Kultur.

28. Januar Demo in Löbtau für solidarische Nachbarschaft! weiterlesen

Wen stört’s? Art FaiL Köln – Antisemitismus bleibt weitgehend unkommentiert. (PM und Aufruf)

Hakenkreuz und Davidstern gehen in der Arbeit des Künstlers Juraj Kralik auf der Art.Fair Köln nahtlos ineinander über. Was historisch sowie politisch inakzeptabel ist, wird in der Kunstwelt weitgehend kommentarlos toleriert. Kulturschaffende in anarchistischer Gewerkschaft rufen zu direkter Kritik auf Wen stört’s? Art FaiL Köln – Antisemitismus bleibt weitgehend unkommentiert. (PM und Aufruf) weiterlesen

Neues Banner und 6. Meet&Greet der Branche Kunst und Kultur

kreativ = aus Scheiße genial Gold machen

kompetent, besser: können

flexibel = sich biegen müssen

reflektiert, und dann: handeln!

innovativ = //: immer wieder neu ://

engagiert = 1. freiwillig mehr machen als bezahlt 2. Ich bin ~ für eine emanzipatorische Sache.

koordiniert = Arme und Beine unabhängig voneinander bewegen ohne durchzudrehen

risikobereit = klingt nach Stärke, ist aber die Hülle für den Einsatz der eigenen Existenz

ortsspezifisch = s. Banner, Pfotenhauerstraße 81/83

performativ = die Kraft etwas zu behaupten, mit der Gefahr an den Fakten zu scheitern.

verorten = 1. ungefragt eine Zugschreibung bekommen 2. sich ein Geländer bauen

Intervention = ein Reingehängtes, Eingeklinktes, Stachliges,hoffentlich wühlt es.

Konzept = 1. die Übersicht behalten oder 2. im Förderantrag vorgeben sie zu haben

reproduzieren = (mit Hingabe) das was da war nochmal machen

Projekt = planen, durchführen, abrechnen; Was war davor, was kommt danach?

talentiert = ein göttlicher Auftrag, später (hoffentlich) entdeckt und an die Persönlichkeit angeheftet (du kommst ins Fernsehen)

ungezwungen = gezwungen werden, keinen Zwang zu haben

Hiermit sei auch eingeladen zum 6. Meet&Greet
12.07.2016, 16 Uhr, Raum 109, Brühl’sche Terrasse.

Mit Freischaffenden, Kulturarbeiter_innen, Künstler_innen, Musiker_innen, Grafiker_innen und anderen Interessierten wollen wir ins Gespräch kommen:

Wie kann ein anderes Arbeiten jenseits von Prekarität und Konkurrenzverhältnissen aussehen? Wie können wir in Zeiten, in denen das klassische Angestelltenverhältnis Geschichte ist und von Tarifverträgen nicht einmal gesprochen wird, darüber nachdenken? Wie könnte eine der „Branche“ angepasste Gewerkschaftsarbeit aussehen? Was gibt es bereits an bestehenden Strukturen? Was bedeutet Selbstorganisation für uns?

Es wäre besser, gemeinsam weiter zu machen!

„Welche Rolle spielen Solidarität und Selbstorganisierung?“ – Offener Brief des Syndikat Kultur

Am 1. und 2. Juni 2016 findet in Leipzig der 3. Fachtag Bildende Kunst in der Galerie für zeitgenössische Kunst (GfzK) statt. Dieser wird organisiert vom Landesverband Bildende Kunst (LBK) Sachsen, der sich als Interessenvertretung für Künstler_innen versteht. Auf das Programm reagiert das „Syndikat Kultur“ mit folgendem Brief:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Künstler_innen und Kulturschaffende der Landeshauptstadt, haben wir die Bekanntmachung des 3. Fachtags Bildende Kunst Sachsen zuerst mit Interesse, dann auch mit Schrecken zur Kenntnis genommen. Der Titel „Kunst und Öffentlichkeit – Dispositive zwischen Verein, Initiative und Institution“ spricht Fragen an, mit der wir uns im täglichen Arbeiten konfrontiert sehen: Wie kann eigenständige Kunst entstehen und der Gesellschaft zugänglich gemacht werden, wenn die ökonomische Situation von Künstler_innen oft prekär ist und das Versprechen von Individualität letztlich zur Vereinzelung im Daseinskampf führt? Welche Rolle spielen Solidarität und Selbstorganisierung? Um unsere Enttäuschung beim Lesen des Ankündigungstextes ein wenig genauer zu erläutern, gehen wir auf einige der Formulierungen aus dem Faltblatt näher ein: „Welche Rolle spielen Solidarität und Selbstorganisierung?“ – Offener Brief des Syndikat Kultur weiterlesen

Zwei FAU-Demos und ein Block an vier Tagen

Am Donnerstag und Freitag fanden jeweils eine Demonstration der FAU Dresden statt. Hier ein kurzer Bericht über beide Demonstrationen, die beide Teil der Minikampagne „Solidarität statt Ausgrenzung – Für einen libertären Frühling!“ waren. Im Anschluss folgt ein kleiner Ausblick auf die nächsten Tage.

Demo durch Löbtau und Gorbitz – Workers Memorial Day

Ca. 30-40 FAU-Mitglieder und Sympathisierende trafen sich am Donnerstag um den Opfern der kapitalistischen Produktionsverhältnisse zu erinnern und um anschließend durch zwei der prekärsten Viertel Dresdens zu ziehen und anarchosyndikalistische Inhalte auf die Straße zu tragen.

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Libertärer Frühling! Nächste Veranstaltungen und Aktionen

Nach einer kleinen aber eindrücklichen Gedenkveranstaltung und Demonstration gestern (Bericht folgt), hier eine Üersicht über unsere nächsten Veranstaltungen und Aktionen:

1. Mai – 9 Uhr @ Oberer Bahnhof Plauen, Anarchosyndikalistischer Bloch auf „time to act!“-Demo

1 Mai – 15 Uhr @ Johannisplatz Chemnitz, antikapitalistische FAU-Demo

3. Mai – 8:30 Uhr @ Amtsgericht Dresden, Prozess gegen unseren Genossen Justus M., Unterstützung erwünscht

8. Mai – 10:35 Uhr @ Bhf Neustadt, Treffpunkt Gedenkwanderung und Feier 8. Mai im Elbsandsteingebirge

9. Mai – 18.30 Uhr @ Remise, Rudolf-Rennerstr.35, 5. Meet&Greet der Branche Kunst/Kultur