Kategorie-Archiv: Nahrung und Gastronomie

Jahresrückblick der FAU Dresden 2016

Besser spät als nie – vor lauter Aktionen ging es mit der Fertigstellung unserer Jahresrückschau in den letzten Wochen nicht voran. Nun ist sie da und wir bitten ganz herzlich um Verzeihung ob der Wartezeit. Als wäre das nicht alles schon peinlich genug, müssen wir euch wegen technischer Probleme auch erstmal auf diese Version hier auf Indymedia Linksunten verweisen. Wir wünschen euch trotzdem viel Spaß beim lesen!

Vortrag zu Selbstständigkeit im Gastrogewerbe am 6. März

Unternehmer_innen wider Willen
Donnerstag | 06.03.2017 | 18:00 Uhr | Kosmotique, Martin-Luther-Straße 13 | Diskussion mit der FAU-Sektion Basisgewerkschaft Nahrung und Gastronomie

Zur (Schein-) und Zwangsselbständigkeit in der Gastro Vortrag zu Selbstständigkeit im Gastrogewerbe am 6. März weiterlesen

28. Januar Demo in Löbtau für solidarische Nachbarschaft!

*Wir freuen uns sehr folgende Demonstration mit einem Lautsprecherwagen unterstützen zu können:*

Los gehts! Gemeinsam für eine rebellische und solidarische Nachbarschaft…

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, Löbtau ist ein schöner Stadtteil, viele kennen sich hier und helfen sich gegenseitig. Wir haben Grünflächen, Spielplätze, und auch einies an selbstorganisierter und spannender Kultur.

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BNG-FAU erkämpft ausstehende Löhne eines Einlassdienstes

Ein Mitglied der Basisgewerkschaft Nahrung und Gastronomie (BNG-FAU) drängte die Betreiber der beliebten Bar Hebeda’s am Freitag dem 13. 05. 2016 zu einem Vergleich. Dem Einlassdienst war nach Auseinandersetzungen „kalt gekündigt“ worden, nun erhält er für knapp ein weiteres halbes Jahr Lohn.
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Zwei FAU-Demos und ein Block an vier Tagen

Am Donnerstag und Freitag fanden jeweils eine Demonstration der FAU Dresden statt. Hier ein kurzer Bericht über beide Demonstrationen, die beide Teil der Minikampagne „Solidarität statt Ausgrenzung – Für einen libertären Frühling!“ waren. Im Anschluss folgt ein kleiner Ausblick auf die nächsten Tage.

Demo durch Löbtau und Gorbitz – Workers Memorial Day

Ca. 30-40 FAU-Mitglieder und Sympathisierende trafen sich am Donnerstag um den Opfern der kapitalistischen Produktionsverhältnisse zu erinnern und um anschließend durch zwei der prekärsten Viertel Dresdens zu ziehen und anarchosyndikalistische Inhalte auf die Straße zu tragen.

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Libertärer Frühling! Nächste Veranstaltungen und Aktionen

Nach einer kleinen aber eindrücklichen Gedenkveranstaltung und Demonstration gestern (Bericht folgt), hier eine Üersicht über unsere nächsten Veranstaltungen und Aktionen:

1. Mai – 9 Uhr @ Oberer Bahnhof Plauen, Anarchosyndikalistischer Bloch auf „time to act!“-Demo

1 Mai – 15 Uhr @ Johannisplatz Chemnitz, antikapitalistische FAU-Demo

3. Mai – 8:30 Uhr @ Amtsgericht Dresden, Prozess gegen unseren Genossen Justus M., Unterstützung erwünscht

8. Mai – 10:35 Uhr @ Bhf Neustadt, Treffpunkt Gedenkwanderung und Feier 8. Mai im Elbsandsteingebirge

9. Mai – 18.30 Uhr @ Remise, Rudolf-Rennerstr.35, 5. Meet&Greet der Branche Kunst/Kultur

Demonstrationen am 28. April und 1. Mai – Für einen libertären Frühling!

Solidarität statt Ausgrenzung

“Revolutionäre Abeit soll nicht auf der Idiotenwiese stattfinden. Die Idiotenwiese ist der Freiraum, den das herrschende System für politische Tätigkeit nach Feierabend zur Verfügung stellt: Parteiversammlungen, Wahlzirkus und notfalls auch mal die Straße für Demonstrationen. Revolutionäre Arbeit soll vielmehr gerade in dem Bereich stattfinden, der für freie, politische Betätigung tabu ist: am Arbeitsplatz, im Betrieb!” – Berni Kelb – Betriebsfibel

Mit diesem Aufruf wollen wir verschiedenste Aktionen der libertären Basisgewerkschaften rund um den 1. Mai bewerben. Einen libertären Frühling können wir dabei wahrlich gebrauchen. Von verschiedensten Seiten liegen mittlerweile viele gute Analysen über den aktuellen Rechtsruck und die Großangriffe auf die soziale Sicherheit der Lohnabhängigen in Deutschland und Europa vor.¹ Die Linke müsse wieder in die Initiative kommen, heißt es allerorten. Immer mehr Gruppen und Autor_innen stimmen außerdem zu, dass eine radikale Linke die verschiedenen sozialen Kämpfe zusammen denken und wieder an die Bedürfnisse der breiten Masse der Lohnabhängigen anknüpfen muss. Wie dies zu geschehen hat, wird dagegen i. d. R. äußerst vage skizziert.

Diese Konzeptlosigkeit spielt rechtsradikalen Akteur_innen von AfD über Pegida bis hin zum „III. Weg“ in die Hände. Mit mehr oder minder revolutionärer und antiparlamentarischer Rethorik punkten sie bei jenen, die zurecht davon überzeugt sind, dass sie von CDU bis Linkspartei keine Perspektive auf ein gutes Leben zu erwarten haben.

Dass diese rechte Rethorik greift, obwohl oft im wesentlichen Grundsatzpapiere der sächsischen CDU wiederholt werden, dass Erwerbslose und Prekarisierte in Massen die AfD wählen, obwohl diese klipp und klar ankündigt, diesen zugunsten der Eliten und Unternehmen in den Hintern zu treten, zeigt, dass in Selbstverständnis und Bildungsanspruch der Lohnabhängigen ebenfalls äußerst viel schief liegt.

Die großen Fragen lauten daher: Wie verorten wir uns eigentlich als radikal linke Lohnabhängige? Hört unsere Einstellung beim Eintritt in den Betrieb, in die Uni, ins Jobcenter auf? Inwieweit helfen wir unseren Kolleg_innen mit unseren Strukturen im Alltag, um ihnen eine Idee von inklusiver² Solidarität und praktische Anknüpfungspunkte für ein besseres Leben aufzuzeigen? Wie etablieren wir ein neues, kritisches Klassenbewusstsein, das den Anspruch beinhaltet sich zu bilden und sich nicht verarschen, für nationale Projekte oder die parlamentarische Märchenstunde einspannen zu lassen? Und welchen Organisationsformen bedarf es, um wieder ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig die politische Wirkmächtigkeit zu erhöhen, v. a. wenn wir uns nicht wieder dem parlamentarischen Wahnsinn anbiedern wollen?

Die Region Ost der FAU gibt hier ein wenig Hoffnung, in Jena, Chemnitz, Erfurt, Halle, Rostock, Potsdam, Berlin, Leipzig und Dresden kämpfen wachsende FAU-Syndikate für mehr soziale Gerechtigkeit im Alltag und eine libertäre Gesellschaft.

Diese Fragen sind für uns als FAU Dresden aktuell zentral und auch Grundmotiv für unsere Aktionen am 28. April und dem ersten Mai. Wir denken nicht, dass Demos die Welt verändern, wir denken aber, dass Demonstrationen ihre Berechtigung als Platz für Meinungsaustausch, Diskussion und die Darstellung von Positionen haben. In diesem Sinne laden wir euch ein, mit uns auf die Straße zu gehen! Demonstrationen am 28. April und 1. Mai – Für einen libertären Frühling! weiterlesen

Aufruf: Beteiligt euch am transnationalen Sozialstreik am 1. März

Gegen Grenzen, Ausbeutung und Diktatur in Europa! 1st of march: Actionday for transnational social-strike (english version below)

Die Verfassheit Europas wurde auf verschiedenen Aktionstagen und Demonstrationen in den letzten Wochen immer wieder beschrieben. Es steht nicht gut. Gewerkschafter_innen und Aktivist_innen verschwinden immer wieder für Jahre in Knästen. An den Grenzen bzw. in den Parlamenten wird entschieden, welche unserer geflüchteten Kolleg_innen leben dürfen und zu welchen Bedingungen. Nicht zuletzt hoffen rechte Organisationen in ganz Europa auf den Vorabend eines neuen europäischen Faschismus. In dieser Situation stehen wir als radikale Linke weitestgehend ratlos da.

Doch nun tut sich was. Unter der Losung „24 Stunden ohne uns! Für einen transnationalen Sozialstreik!“ schließen sich seit letztem Herbst immer mehr Gruppen aus verschiedenen Strömungen einer radikalen Linken zusammen. Ziel ist es, eine wirtschaftliche Gegenmacht aufzubauen, indem wir europaweit politische Streiks initiieren, die die herrschenden Institutionen nicht mehr ignorieren können, weil es an ihre Profite geht. Mit diesen Streiks soll gleichsam eine Brücke zwischen verschiedenen Gruppen und Millieus von Ausgebeuteten und Prekarisierten gebaut werden, die bisher viel zu selten wirklich zusammen kämpfen. Aus diesem Grund haben wir uns zusammengeschlossen: vom sozialen Zentrum bis hin zum landesweiten Bündnis, von der autonomen Gruppe, über rätekommunistische Netzwerke bis hin zu anarchosyndikalistischen Gewerkschaften, von Spanien bis Schweden, von Frankreich bis Bosnien. Aufruf: Beteiligt euch am transnationalen Sozialstreik am 1. März weiterlesen

Blick nach vorne, Blick zurück – Anarchosyndikalismus in Dresden 2015/16

Das Jahr 2015 ist vorbei und die meisten Menschen, die sich für eine solidarische Gesellschaft engagieren, werden nicht böse darüber sein. Wir wollen den Jahreswechsel zum Anlass nehmen, unsere Aktivitäten im letzten Jahr zusammenzufassen und auszuwerten. Gleichzeitig wollen wir einen ersten Blick auf unsere Ziele und unseren Kurs für dieses Jahr werfen. Alle Unterstützer_innen und Interessierten möchten wir dabei gleichzeitig aufrufen uns Feedback und eure Sicht der Dinge zu schreiben, damit wir mit einem möglichst differenzierten Blick an unsere nächsten Aufgaben gehen können.

» Aus dem Inhalt: Migration und Bau | Gastronomie | Kulturbranche | Erwerbslosenarbeit | Beratungen | Soli-Aktionen | FAU auf der Straße | Region Pirna | Antifaschismus | Weiterbildung Blick nach vorne, Blick zurück – Anarchosyndikalismus in Dresden 2015/16 weiterlesen

Vortragsreihe in Pirna startet diese Woche

Diese Woche startet unsere Vortragsreihe am Mittwoch den 14. Oktober um 18 Uhr in der Kulturkiste Pirna. Los gehts mit dem Vortrag „Anarchosyndikalismus – Warum es möglich und nötig ist die Verhältnisse grundlegend zu ändern“. Danach werden bis weit in den November hinein jeden Mittwoch Veranstaltungen von uns stattfinden. Das aktuelle Programm entnehmt ihr bitte der Website der Kulturkiste und als bald auch unseren Terminen hier auf der Website.