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1. Offenes Treffen der Sektion Bildung Dresden, 1. November 20 Uhr

Liebe interessierte Menschen aus allen Bildungsbereichen,

die Probleme und Unzufriedenheiten mit dem gegenwärtigen Zustand der Bildungsarbeit sind vielfältig und äußern sich im Alltag der an Kitas, Vorschulen, Schulen, Hochschulen, freien Bildungsträgern und sozialen Einrichtungen in verschiedenen Formen lohnabhängig, (schein-)selbständig, ehrenamtlich Beschäftigten und Lernenden in vielfältiger Weise:

Die zunehmend marktförmige Organisation von Bildung hat entsprechenden Folgen für Bildungsprozesse, Lehr-, Lern- und Arbeitsbedingungen. Die permanente Unterfinanzierung und Prekarisierung der Einrichtungen und Arbeitsverhältnisse, eine Überdidaktisierung und Verschulung der Lehrformen, die politische Simulation von Qualität mittels lebensfremder Kennziffern, im Rhythmus von Legislaturperioden verordnete Reformen der Reformen ohne nachhaltige Wirkungen, Konzepte und Entwicklungsmöglichkeiten bei gleichzeitiger Reformblockade bei den Problemursachen (Lehrer*innenmangel, Unterfinanzierung etc.) sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. 1. Offenes Treffen der Sektion Bildung Dresden, 1. November 20 Uhr weiterlesen

Es bewegt sich was an den Hochschulen in Dresden!

Am vergangenen Donnerstag fand ein Treffen zwischen kritischen Studierenden und Angestellten der TU Dresden statt. Anlass waren u.a. die apolitische Haltung von Universität und vielen Studierenden, schlechte und unsichere Arbeitsbedingungen, Einfluss von Unternehmen und Sicherheitsorganen auf Forschung und Lehre und der Mangel an Räumen für kritische Bildungs- und Diskussionskultur.

Diskussionsstoff und Anregungen boten auch die Gründung der anarchosyndikalistischen/rätekommunistischen Hochschulgewerkschaft unter_bau und die Kampagne Lernfabriken meutern! 

Angenehm war die allgemein verbreitete Überzeugung, dass Interessen von Studierenden und Angestellten gemeinsam durchgesetzt werden müssen. Vor diesem Hintergrund ergaben sich auch bereits die ersten konkreten Ideen, die sich vor allem um eine erweiterte Evaluation der Probleme und ein Sichtbarwerden der Initiative drehten.

Am Donnerstag den 26. Januar wird um 16 Uhr im Wohnzimmer in der StuRa-Barracke bereits das nächste Treffen stattfinden, zu dem auch weitere Interessierte herzlich eingeladen sind. Die FAU war mit einigen studierenden und an der Uni tätigen Mitgliedern mit dabei und will den Prozess auch weiter nach Kräften unterstützen.